Die Besichtigung von Gorizia

Gorizia - ponte sull'Isonzo

Gorizia, (zu Deutsch Görz) ist eine Stadt, wo jedes Glas Wein sozusagen einen Sprung in die Vergangenheit und in die Geschichte bedeutet. Zu Zeiten des Kaiserreiches wurde die Stadt wegen ihres milden Klimas und ihrer wunderschönen Parkanlagen “das österreichische Nizza“ genannt; Gorizia ist reich an Traditionen und mitteleuropäischen Geschichten. Hier fließen zwei der wichtigsten Verkehrswege nach Osteuropa ineinander: durch das Isonzo- und das Vipaccotal (Wippachtal).

Lohnend ist eine Besichtigung von Borgo Castello (Burgdorf) mit seinen Museen, den Hütern der alten und der modernen Geschichte der Stadt, darunter ist auch das Museum des Ersten Weltkriegs.

Ein „Muss“ auch: der Dom sowie die Kirche des Heiligen Ignatius und die vielen historischen Paläste. Man sollte auch die Villa Coronini mit ihrem einzigartigen Park erleben, der mit seinen Palmen, dem kleinen Tempel und seinen griechischen Säulen dem Besucher fast eine magische Atmosphäre vermittelt, und den Palazzo Attems-Petzenstein mit seinen mit Stuck und Fresken geschmückten Prunksälen.

Ein besinnlicher Halt an der Piazza della Transalpina, um sich an die dramatischen Ereignisse während und nach dem Ende des 2. Weltkriegs zu erinnern: der Besetzung durch die Naziherrschaft und dann durch jugoslawische Truppen. Nach dem Krieg wurde die Stadt das „Berlin am Isonzo“ genannt, weil auch in Gorizia damals eine Mauer mitten durch die Stadt die politische Ost-West-Grenze gebildet hat. Heute ist die Mauer Vergangenheit und der Platz ist zum Symbol des vereinten Europas geworden.

1. Weltkrieg

Triest und Görz waren zu Beginn des 20.Jhdts Teil des österreichisch-ungarischen Kaiserreiches, daher beginnt in diesen heute italienischen Regionen der Erste Weltkrieg bereits im Jahr 1914, ein Jahr vor dem offiziellen Kriegseintritt Italiens. Zwischen 1915 und 1918 wurde dann auf den Hügeln des Karstes in zwölf furchtbaren Isonzoschlachten gekämpft. Ein Jahrhundert später werden wir Ihnen auf unseren geführten Touren und Wanderungen im Gelände die Gebiete der Kampfhandlungen mit ihren teilweise erhalten gebliebenen und restaurierten militärischen Anlagen und auch die Schützengräben zeigen.

Eindrucksvoll und besinnlich ist der Besuch der riesigen militärischen Gedenkstätte von Redipuglia nahe Monfalcone und des daneben liegenden österreichisch-ungarischen Soldatenfriedhofs. Erfahren sie bei einem Rundgang durch die zahlreichen Museen und Gedenkstätten mehr über das Leben der Soldaten im Ersten Weltkrieg, von unseren Fremdenführern ins historisch kompetente Licht gerückt.

Grado

Grado - Santa Eufemia

Die „goldene Insel“, wie Grado genannt wird, zwischen dem offenen Meer und seiner Lagune, nur wenige Kilometer von Aquileia entfernt. Grado ist berühmt für seine goldenen Strände und die therapeutischen Eigenschaften seiner warmen Wässer. Besichtigen Sie dieses eindrucksvolle kleine alte Städtchen mit unserem Fremdenführer, verlaufen Sie sich in der Altstadt in den Gassen („Calli“, wie in Venedig genannt). Gehen Sie auf den Hauptplatz, den Campo dei Patriarchi, wo sie zwei wunderschöne frühchristliche Basiliken mit ihren alten prächtigen Mosaiken besichtigen können: die Basilika von Santa Maria delle Grazie und die danebenliegende Basilika von Sant’Eufemia, zwischen den beiden Kirchen gibt es auch das Baptisterium.

Sie werden dann auch zum Lungomare Nazario Sauro spazieren (die Promenade am Meer entlang), wo Sie bei schönem, klarem Wetter einen wunderschönen Panoramablick von der Adria zum Karst, bis zum Schloss Miramare, und weiter bis Triest und der istrianischen Küste genießen werden.

Mit einer Schifffahrt von einer knappen halben Stunde erreichen Sie die Barbana-Insel, eine Oase des Friedens und der inneren Einkehr. In der Mitte der Insel steht die Kirche der Madonna von Barbana mit ihrer riesigen Kuppel und ihrem hohen Glockenturm, die von der ganzen Lagune aus zu sehen sind. Die Kirche ist von einem Wäldchen umgeben, wo Sie eine Pause vom bewegten Alltagsleben nehmen können in einer wunderschönen und herrlich ruhigen Kulisse zwischen Himmel und Meer.