Trieste, die Stadt der Kunstschönheiten

Eingerahmt zwischen der Adria und dem hoch aufragenden Karst, liegt Triest in einer eindrucksvollen geographischen Lage. Die Hauptstadt der Region hat ihren alten mitteleuropäischen Charme bewahrt, den man nicht nur beim Spazieren durch das Stadtzentrum, sondern auch in vielen Museen fühlen kann: erleben Sie zahlreiche wunderschöne Beispiele historischer Paläste der reichsten und wichtigsten Familien dieser im Habsburger Kaiserreich einst so prosperierenden Stadt.

Gehen Sie mit unseren Fremdenführern in den Palast Revoltella mit seinen Kunstsammlungen und Prunksälen, wo einst auch Maximilian, der spätere Kaiser von Mexico, aus und ein gegangen ist, Sie werden sich die kulturelle und strategische Größe der Stadt im 19. Jh. vorstellen können. Oder bestaunen Sie das Museum Sartorio, wo man in zahlreichen Räumen Kleinodien, Statuen, Möbel und Kunstgegenstände jeder Art aufbewahrt hat.

Um ein wenig zu träumen, gönnen Sie sich einen Besuch im berühmten Schloss Miramare, dem weißen Schloss, das sich am Fuße der Adria dem heftigen Windstößen der Bora stellt. Aber Triest kann auch Besonderheiten anbieten, die für Liebhaber (aber nicht nur!) reserviert sind, wie das Theatermuseum „Carlo Schmidl“, oder das Eisenbahnmuseum und das Museum des Literaten Italo Svevo. Wer die römische Geschichte liebt, dem raten wir eine Führung durch die Burg von San Giusto, und einen Besuch des Museums der Geschichte und Kunst mit seinem großen Lapidarium.

Besichtigung des Schlosses Miramare

Das Liebesnest von Erzherzog Maximilian von Habsburg und seiner Frau Charlotte, einst auch geliebtes Reiseziel von Kaiserin Elisabeth von Österreich, eine fabelhafte Residenz, auf Klippen steil über dem Meer erbaut, rundherum der riesige Park, eine grüne Insel, mit Teichen, Blumen, Pflanzen und Bäumen aus der ganzen Welt. Ein perfektes Zwischenspiel von Natur und Kunst, eine einmalige Kulisse dank des Meeres, das durch das Hellblau der Tapeten und Stoffbezüge bis ins Schlossinnere zu fließen scheint. Das Meer ist tatsächlich in Miramare überall präsent. Mit unserem Fremdenführer bewundern Sie die üppigen Repräsentations- und Gästezimmer, die Originalpläne und Entwürfe, die die Entstehungsgeschichte des Schlosses und des Parkes erzählen. Sie werden durch die Prunkräume des Schlosses geführt, wie das Musikzimmer von Maximilians Gemahlin Charlotte, bestaunen Sie die „Kabine“, das Arbeitszimmer von Maximilian, das an eine Schiffskoje seiner Fregatte Novara erinnert, wandern Sie durch den riesigen wunderschönen Thronsaal.

Besichtigung des Schlosses Duino

„Hier zu sein, ist wunderschön.“ (Rainer Maria Rilke in „Duineser Elegien“)

Das Erleben dieses Schlosses, auf einem halbinselförmigen Karstfelsen steil über dem Meer gebaut, mit einem atemberaubenden Rundblick über den gesamten Golf von Triest, wird eine einmalige Erfahrung sein. Noch schöner sogar wegen der warmen und lustigen Art seiner Besitzer, der adeligen Familie der Prinzen Thurn und Taxis, die noch heute ihr Anwesen bewohnen und bewirtschaften. Berühmte Persönlichkeiten verweilten auf dem Schloss wie Johann Strauß; Franz Liszt, Sissi (Kaiserin Elisabeth von Österreich) und der Dichter Rainer Maria Rilke, der, von der Schönheit des Ortes bezaubert, seine „Duineser Elegien“ schrieb.

Duino - Rocca - Sentiero RilkeNehmen Sie sich Zeit für einen Spaziergang mit unserem Fremdenführer im Park, wo Sie ein buntes Meer der verschiedensten Blumen des Mittelmeers finden, romantische Alleen mit Statuen und archäologischen Fundstücken entdecken und Aussichtsterrassen, offen in Richtung der Grenzenlosigkeit des Meeres. Und Sie dürfen nicht vergessen, unseren Fremdenführer nach der Legende der weißen Dame zu fragen!

Besichtigung von Muggia

Muggia, ein venezianisches Dorf direkt am Meer gegenüber Triest. Das malerische Fischerdorf schließt die Provinz von Triest (und auch Italien) im äußersten Nordosten unseres Landes ab. Die Führung durch die Altstadt wird Ihnen den Eindruck geben, sich plötzlich in einem typisch venezianischen Dorf, mit engen Gassen (Calli genannt), kleinen Plätzen und zahllosen winzigen Bartischen auf den Straßen, zu finden. Wirklich pittoresk ist die Anordnung der alten Gebäude um den kleinen Hafen herum, atmen Sie den Meeresduft, der in die Gassen hineinströmt bis auf den wunderschönen venezianischen Hauptlatz, wo Sie ein Dom mit gotischer Fassade aus hellweißem istrianischen Kalkstein empfängt.

Der jahrhundertelange Einfluss von Venedig ist noch überall gegenwärtig, aber der Ursprung von Muggia ist römisch. Auf dem Hügel von Muggia Vecchia hatten die Römer zwischen dem 2. und 1. Jhdt. v. Chr. anfänglich ein militärisches Lager angelegt. Später wurde daraus ein befestigter Ort, wo die Basilika von Santa Maria Assunta errichtet wurde, eine Kirche aus dem 9. Jhdt., mit wunderschönen hochmittelalterlichen Fresken, einzigartig in der näheren Umgebung. Wie schon erwähnt, der Geist von Venedig herrscht noch immer in Muggia, Sie werden diesen mit unserem Fremdenführer entdecken. Er wird Ihnen z.B. vom berühmten Karneval erzählen; einem Fest, an dem das ganze Dorf teilnimmt, die gesamte Altstadt präsentiert sich in bunten Farben, der Faschingsumzug mit fantasievoll geschmückten Wagen und maskierten Personen rührt aus einer uralten Tradition aus dem Jahr 1420, der Karneval von Muggia ist einer der größten Umzüge in ganz Norditalien.

Der Karst: zwischen Natur, Geschichte, Essen und Trinken

Eine Tour, um die bezaubernde karstige Hochebene rund um Triest herum kennenzulernen.

Ein spannendes Abenteuer, Sie werden die größte touristisch erschlossene Grotte der Welt erleben, die eindrucksvolle Grotta Gigante, oder die kleinere ebenfalls sehr reizvolle Grotta di Slivia mit ihren aus Kalkstein geformten „Kronleuchtern“ kennenlernen.

Im Rahmen eines (oberirdischen) Spazierganges mit unserem Fremdenführer werden Sie die typischen landschaftlichen Erscheinungen erleben können, wie den charakteristischen löchrigen Karst beim Rilkeweg oder den kompakten, felsigen Karst, wie er im Bereich von Triest und Görz typisch ist.

Vino Terrano - Carso - TriesteVersäumen Sie nicht die Gelegenheit, um die alte Burg von Monrupino zu besichtigen, wo man auch ein sehr typisches altes Haus im Karst besuchen kann. Um sich dann am Ende eine Pause in einer Osmiza (Buschenschänke) zu gönnen, um die deftigen örtlichen Produkte zu kosten und ein Glas der alten autochtonen Weinsorten Terrano oder Vitovska zu trinken.